Geologie

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Der Naturpark hat eine einmalige Lage in der Kollisionszone zweier Makrotafeln – der Afrikanischen und Euro-Asiatische. Auf kleinem Gebiet treffen wir verschiedene Felsarten an (magmatische, sedimentäre und metamorphische) die in der Zeit vor dem Kambrium bis heute gestaltet wurden. Die Felsen auf Papuk sind in verschiedenem geologischem Umfeld formiert, und de Folge dessen ist die Verschiedenheit der Felsen im Hinblick auf die Lithologie, das stratigraphisches Alter und strukturellen Charakteristiken.

foto1Auf Papuk gibt es Felsformationen von außerordentlichem geologischen Interesse, die über 600 Jahre alt sind, was sie zu einen der ältesten Felsen in Kroatien macht.

Geologisch befindet sich Papuk im engsten Teil der tektonischen Einheit Tisia, welche einen Teil der Vor-Neogene Crystallin Basis des Pannonischen Beckens macht. Papuk ist vor allem aus metamorphischen und Magmatischen Felsen erbaut, und es wird erklärt dass die Auswüchse der Tisia Felseinheit, welche wir auf Papuk finden, die besten Exemplare im weiteren Bereich des Pannonischen Beckens sind.

Auf der Crystallin-Basis liegen die Perm-triären Sedimente und Ablagerungen neogenen und quartären Alters. Die Angaben im Bezug auf das Alter der Metamorphite (Filit, Chlorit-Schiefer, Gneis, Migmate und Amphibolite) und des Granits sind spärlich und ihr Alter ist Gegenstand oft auftretender Konflikte zwischen den Geologen; einige meinen dass sie aus dem vor Kambrium stammen, andere teilen sie dem älteren Paläozoikum zu.

Die Mesozoischen Formationen sind größten Teils in den Karbonfelsen dargestellt, in welchen Karstvorkommnisse oft sind: Abgründe, Dolinen, Höhlen und Grotten.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Wir finden sie in den höchsten Teilen des Papuk

Im Cenozoic finden wir Fossil-Sedimente, meistens miozän Alters, als Papuk eine Insel im „Pannonischen Meer“ war. Während des miozän gab es auch vulkanische Aktivitäten, wofür Beweis die piroklastischen Ablagerungen und kleiner vulkanische Körper sind. Die finale tektonische Hebung und Felserosion der slawonischen Berge, haben froße Mengen an sedimentärem Gerölls akkumuliert, die nun als mehr al 1 km dicke Ablagerungen der Save- und Drave Flusstals erhalten sind.